Nominierte für den „Feuergriffel“ 2021 stehen fest

Die Stadtbibliothek Mannheim hat 2020 zum 8. Mal den Mannheimer Kinder- und Jugendstadtschreiber „Feuergriffel“ ausgeschrieben. Bis Ende September trafen 42 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und Großbritannien ein. Nun stehen die Nominierten fest: Mit ihren spannenden Texten überzeugten Katrin Bongard, Jana Heinicke und Julia Willmann eine achtköpfige Jury.

Wer ab kommenden April für drei Monate in das Turmzimmer der Alten Feuerwache einzieht, um die eingereichte Buchidee auszuarbeiten und die Nachfolge von Tamara Bach, Antje Wagner, Rike Reiniger, Saša Stanišić, Tobias Steinfeld, Florian Wacker und Tanja Witte anzutreten, wird im Januar bekannt gegeben.

 
Die Nominierten:

Katrin Bongard lebt und arbeitet als Künstlerin, Schriftstellerin und Agentin für junge Schauspieler in Potsdam. Die Autorin ist Peter Härtling-Preisträgerin und hat Erfahrung mit einem Aufenthaltsstipendium in Schloss Wieppersdorf. Ihr Jugendromanprojekt mit dem Arbeitstitel „Green Sea“ handelt von drei Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen beschließen sich als Aktivisten einer Umweltorganisation anzuschließen. Sie treffen sich auf einem Einsatzboot im Mittelmeer mit Umweltschützern aus aller Welt und verändern ihr Leben für immer. Aus Sicht der Jury spricht das aktuelle Thema Jugendliche sehr an und der Text ist packend geschrieben.

Jana Heinicke lebt und arbeitet als Kinderbuchautorin, Moderatorin und Workshopleiterin in Berlin. Die Bewerberin überzeug die Jury mit einem tollen Text, dessen Lektüre Spaß und neugierig macht auf mehr. Das Buchprojekt mit dem Arbeitsttietel „Blau, blau, blau ist alles was ich mag“ erzählt die Geschichte von Tilla, die ihrer Freundin und Mitschülerin Lara ein Veilchen verpasst. Sie ist wütend, weil diese sie nicht zur Party eingeladen hat und weil ihr Vater wieder säuft und mit Laras Mutter zusammengezogen ist.

Julia Willmann, freischaffende Autorin und Filmdramaturgin, lebt ebenfalls in Berlin und hat Erfahrung als Stadtschreiberin in Rottweil. Das Kinderromanprojekt mit dem Arbeitstitel „Die keine Fiege ii und das Rauschen der Welt“ überzeugt durch eine originelle Idee, mitreißend geschriebenem Text und erzeugt sofort Kopfkino beim Leser, so dass die Jury unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Im geplanten Kinderbuch geht es um die kleine Schwebfliege Lili – die durch einen Unfall ihr L verliert und als keine Fiege ii alles dransetzt, die fernen Alpen zu erreichen.

Mit 9000 Euro dotierte Auszeichnung
Die mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Auszeichnung teilt sich auf 3.000 Euro Preisgeld bei der Abschlussveranstaltung, 3.000 Euro bei Veröffentlichung des in Mannheim entstandenen Buches und ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium in der Stadtschreiber*innenwohnung im Turm der Alten Feuerwache von April bis Juli 2021 inklusive Pauschale für Anreise- und Lebenshaltungskosten in Höhe von 3.000 Euro.
Die Stadtbibliothek unterstützt die Stadtschreiberin oder den Stadtschreiber durch lokale Kontakte und eine persönliche Betreuung. Daneben sollen Kinder, Jugendliche und die Mannheimer Bevölkerung bei gerne auch ungewöhnlichen Veranstaltungen wie etwa einem gemeinsamen Frühstück oder einer Radtour, Lesungen, Werkstattgesprächen oder Schreibwerkstätten die Möglichkeit haben, den Autor oder die Autorin kennenzulernen. Außerdem sind während des Aufenthaltes verschiedene Veröffentlichungen im Social Media-Bereich geplant.
 
Die unabhängige Fachjury setzt sich zusammen aus:
 
• Jürgen Boos, Frankfurter Buchmesse
• Prof. Dr. Thomas Wortmann, Universität Mannheim
• Dr. Albrecht Plewnia, Institut für Deutsche Sprache
• Ulrike Stöck, Junges Nationaltheater Mannheim
• Eva Baumgartner, Journalistin
• Susan Zerwinsky, Goethe-Institut Mannheim
• Neo Allert, jugendliches Jurymitglied
• Dajana Schneider, jugendliches Jurymitglied
 
„Kinder- und Jugendbücher sind für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen elementar. Schülerinnen und Schüler, die selbstbestimmt ihr Lektüreprogramm auswählen und sich ganz selbstverständlich in Bibliotheken bewegen, verzeichnen besondere Bildungserfolge. Es ist mir als Bildungsdezernentin daher ein Herzensanliegen, Literatur zu fördern, die Kinder und Jugendliche besonders anspricht“, erklärt Bildungsbürgermeister Dirk Grunert die Gründe für die Auslobung des Preises.
 
Der Feuergriffel – Mannheimer Stadtschreiber für Kinder- und Jugendliteratur ist ein Preis der Stadtbibliothek Mannheim und wird gefördert vom Förderkreis der Stadtbibliothek Mannheim e.V., der GBG Mannheim, der Bülent Ceylan für Kinder Stiftung, der Karin und Carl-Heinrich Esser Stiftung und dem Kulturzentrum Alte Feuerwache Mannheim.

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Frankfurter Buchmesse ruft junge Literat*innen im Alter von 13-25 Jahren zum Schreibwettbewerb Frankfurt Young Stories 2020 auf

New Generation auf der Frankfurter Buchmesse

Der 2019 von der Frankfurter Buchmesse gestartete Schreibwettbewerb „Frankfurt Young Stories“ war ein großer Erfolg! Dieses Jahr geht der Wettbewerb über traditionelle Texte hinaus und schließt auch digitale Erzählformate mit ein.

Ab sofort ruft die Frankfurter Buchmesse junge Literat*innen im Alter von 13-25 Jahren zum Schreibwettbewerb Frankfurt Young Stories 2020 auf. Bis zum 30. September 2020 können junge Kreative ihre Geschichten und Gedichte als klassischen Text oder in einem anderen Format einreichen: Video, Audioclip, Insta-Story oder TikTok – die Jury ist gespannt auf innovative Erzählmethoden!

Die drei Jurorinnen Mirai (Buchblog: „Lass mal lesen“; Bookstagram: @lesehexemimi und Admin von @youngbokstagram), Melina (BookTube: ReadingBookChannel; Bookstagram: @readingbookchannel) und Askin (Gewinnerin von Frankfurt Young Stories 2019; Bookstagram: @torreydryan) küren die diesjährigen Gewinner*innen in den folgenden Kategorien: in den Altersklassen 13-18 Jahre und 19-25 Jahre wird je ein Preis für Kurzgeschichte und für Lyrik vergeben. In einer letzten Kategorie werden alle Einreichungen berücksichtigt und ein genre- und altersübergreifendes Gewinnerwerk ausgezeichnet.

Die Siegerautor*innen erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro sowie eine Einladung zu einem Schreibworkshop oder zu einem professionellen Coaching für das Medium ihrer Wahl. Zudem können sie bei der Preisverleihung, die am Samstag, 17. Oktober 2020, von 14-15 Uhr im Areal Frankfurt Authors auf der Frankfurter Buchmesse 2020 stattfinden soll, ihre Werke präsentieren. Die Siegerehrung wird auch im Internet übertragen. Alle Preisträger*innen werden zudem zu einem gemeinsamen virtuellen Meet & Greet mit der Schirmherrin des Wettbewerbs, Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke, eingeladen.
Der Frankfurt Young Stories Award wird von der Frankfurter Buchmesse mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts organisiert.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnehmer*innen können ihre selbstverfasste Kurzgeschichte (Länge ca. 5000 Zeichen bzw. 2 DIN A4-Seiten), drei selbstverfasste Gedichte oder Poetry-Slams, oder einen Link zu ihren Videos, Audiodateien, oder Social-Media-Posts per Mail an youngstories@buchmesse.de einreichen.
Einsendeschluss ist der 30. September 2020.

Hashtag: #frankfurtyoungstories

Quelle: https://www.buchmesse.de/news/frankfurt-young-stories-schreibwettbewerb

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Karolina Benz bedankt sich

Die Illustratorin Karolina Benz hat für die Kinderjury einen kleinen Dankeschön-Film erstellt, da es in diesem Jahr leider keine persönliche Begegnung zwischen der Preisträgerin und den Vorschulkindern gibt.

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BUNTSTIFT 2020 vergeben an Karolina Benz

400 Vorschulkinder aus 24 Mannheimer Kindertageseinrichtungen waren im Januar und Februar zu Gast in der Stadtbibliothek und lernten 11 Bilderbucherstlinge kennen. Ausgestattet mit einer Tasche voller Bücher machten sich die Kinder auf den Weg.

Dann kam leider Corona und die Schließung von vielen Einrichtungen. Aus den ursprünglich geplanten Juryterminen wurde nichts. Die Murmeln konnten nicht in die Gläser geworfen werden. Aber sehr viele engagierte Erzieher*innen haben mit den Kindern die Bücher gelesen und darüber abgestimmt. Die große Mehrheit des Kinder stimmte für das Bilderbuch „Der blaue Fuchs“ von Karolina Benz.

Zitat einer Erzieherin: „Das Buch „Der blaue Fuchs“ von Karolina Benz fand bei all unseren Teilnehmenden 13 Kindern volle Zustimmung. Kein anderes Buch wurde so oft zur Hand genommen und kein anderes Buch war so lange Thema der Kinder – nicht nur der teilnehmenden Vorschüler. Die Kinder haben aus eigener Intiative Bilder von bunten Füchsen gemalt und sich im Rollenspiel mit Füchsen beschäftigt. Beim Vorlesen überlegten die Kinder, welchen Tee sie selbst mögen… Sie sehen, dieses Buch war aus der großen Auswahl das Buch, das den Nerv der Kinder traf. Fabelhaft.“

Wir gratulieren der in Wien lebend Illustratorin herzlich und schicken ihr die Urkunde per Post zu.

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Schreiben mit zwei T – Folge 10

Heute kommt der letzte Beitrag von Tobias Steinfeld und damit tatsächlich auch schon der allerletzte Beitrag unserer digitalen Schreibwerkstatt. Wir hoffen sehr, dass alle viel Freude hatten und gute Tipps bekommen haben.

Wir lassen alle 10 Beiträge noch eine Zeit lang im Blog, so dass man jederzeit noch einsteigen und mitmachen kann. Auf alle Fälle gibt es weiterhin die tollen Bücher der beiden „Feuergriffel“ zum Ausleihen und sicher auch bald mal wieder eine Lesung in der Stadtbibliothek Mannheim.

Bis dahin alles Gute und viel Spaß beim Schreiben!

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Schreiben mit zwei T – Folge 9

Die Zeit rast dahin und wir kommen heute schon zum letzten Beitrag von Tania Witte.

Heute geht es um das Thema Schreib-Blockaden, ein wichtiges Thema nicht nur für Autorinnen und Autoren, sondern für alle, die mit Texten zu tun haben. Der Geheimtipp von Tania Witte ist auch eine wunderbare Geschenkidee!

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Neues Buch von Rike Reiniger

Rieke Reiniger lebte und arbeitete 2011 als Kinder- und Jugendstadtschreiberin in Mannheim. Wir freuen uns immer von ihr zu hören und möchten auch ihr neuestes Buch vorstellen.

Name: Sophie Scholl

Theatermonolog und Materialien

zum Inhalt:

„Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an“.

So beginnt die Geschichte der Jurastudentin Sophie. Sie steht kurz vor dem Examen, voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Es ist der Name einer jungen Frau, die den Mut hatte, sich gegen die Verbrechen der Nazis zu stellen. Sophie Scholl und ihre Freunde von der „Weißen Rose“ wurden verraten, in einem Schauprozess verurteilt und am 22.2.1943 hingerichtet. Die Entschlossenheit ihrer berühmten Namensvetterin wird heute zum Prüfstein für das Gewissen der jungen Jurastudentin. Sie muss vor Gericht gegen ihren Professor aussagen. Soll sie lügen, um ihr Examen und ihre Karriere zu sichern? Oder soll sie die Wahrheit sagen und damit ihre berufliche Zukunft gefährden?
Der Theatermonolog wird ergänzt durch den Aufsatz „Sozialer Mut – Heldentum oder Bürgerpflicht?“ und die originalen Flugblättertexte der „Weißen Rose“.

Über die Autorin:

Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete an einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte Theater in Prag und Gießen, inszenierte in der freien Szene Berlins, war Mitbegründerin eines interkulturellen Theater-Ensembles und hatte Engagements an verschiedenen Bühnen in Deutschland. Heute lebt Rike Reiniger als Regisseurin und Autorin in Berlin und Vorpommern. Ihre Arbeiten wurden vielfach prämiert und in mehrere Sprachen übersetzt.

„Name: Sophie Scholl“ wurde mit dem Preis der Juristischen Fakultät Regensburg ausgezeichnet

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Schreiben mit zwei T – Teil 8

Inzwischen ist unsere digitale Schreibwerkstatt schon weit fortgeschritten. Wer bei allen Teilen dabei war, hat vielleicht schon einige eigene Texte verfasst. Wir freuen uns über Einsendungen und veröffentlichen gerne die besten Texte hier auf dem Feuergriffel-Blog!

Heute gibt es nun wieder eine kleine „Lehrstunde“ von Tobias Steinfeld:

Wir wünschen viel Freude beim Zuschauen und Ausprobieren!

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Ausschreibung 28. open mike – Wettbewerb für junge Literatur

Das Haus für Poesie lobt gemeinsam mit den unten genannten Förderern aus Verlagswesen und Buchhandel in diesem Jahr den 28. open mike – Wettbewerb für junge Literatur aus.

Der open mike fördert den literarischen Nachwuchs und bietet jungen Autorinnen und Autoren eine Bühne, bringt sie in Kontakt mit der literarischen Öffentlichkeit und dient der Netzwerkbildung. Der open mike unterstützt junge Talente nachhaltig und hilft ihnen, eine eigene literarische Stimme zu entwickeln. Der 28. open mike ist mit insgesamt 7.500 EUR dotiert.

Teilnahmevoraussetzungen

1) Am open mike teilnehmen können junge deutschsprachige AutorInnen, die nicht älter sind als 35 Jahre (Stichtag 13.07.2020) und weder eine eigenständige literarische Buchpublikation (betrifft auch E-Books) noch einen Vertrag bezüglich einer Buchpublikation mit einem Verlag abgeschlossen haben.

2) Eingereicht werden kann entweder Prosa (z.B. Kurzprosa, Erzählung oder ein in sich geschlossener Romanauszug) oder Lyrik, deutschsprachig oder übersetzt.
Die Texte dürfen nicht veröffentlicht sein, das betrifft auch Veröffentlichungen im Internet, als E-Book, in Zeitschriften, Anthologien und Publikationen jeder Art, und nicht erfolgreich zu einem anderen Wettbewerb oder Stipendium eingereicht worden sein.

3) Erstmals können in beiden Gattungen auch Übersetzungen ins Deutsche eingereicht werden. In diesem Fall haben die einreichenden AutorInnen ihren Lebensmittelpunkt in den deutschsprachigen Ländern, bedürfen aber (noch) der Mithilfe von ÜbersetzerInnen.
In diesem Fall gelten die Teilnahme-Voraussetzungen 1) und 2) sowohl für AutorIn und ausgangssprachlichen Text als auch für ÜbersetzerIn und Übersetzung.

Einreichung

Eine vollständige Einreichung umfasst:
– Das Manuskript: Der Umfang der eingereichten Texte (Lyrik oder Prosa, nicht beides zusammen) sollte einer 15-minütigen Lesezeit entsprechen. Deutlich zu lange oder zu kurze Einsendungen werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die eingereichten Texte sollen folgendes Format haben: A 4-Format, einseitig bedruckt, Schriftgröße 12. Die Manuskripte müssen in zweifacher Ausfertigung als lose Blätter (ohne Heftung) eingereicht werden. Auf den Manuskriptseiten darf weder der AbsenderInnen-Name noch ein Kennwort erscheinen.
– Biografie und Kontaktdaten: Der Bewerbung müssen die Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) sowie das Geburtsdatum und eine kurze Biografie der Bewerberin / des Bewerbers beiliegen.

Jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer kann nur eine Bewerbung einsenden. Einsendungen erfolgen ausschließlich per Post, Bewerbungen per E-Mail sind nicht möglich. Eine Rücksendung der Manuskripte erfolgt nicht.

Einsendeschluss ist der 13. Juli 2020 (Datum des Poststempels).


Wettbewerbsablauf

1. Runde: Auswahl durch das Lektorat
Ein unabhängiges Lektorat, bestehend aus VerlagslektorInnen, wählt aus den anonymisierten Einsendungen 18 Texte für das Finale aus. Die ausgewählten BewerberInnen erhalten Anfang Oktober 2020 eine persönliche Einladung, die Namen der FinalistInnen werden zudem auf www.haus-fuer-poesie.org bekannt gegeben.
Den eingeladenen AutorInnen werden Reisekosten (Bahn 2. Klasse) und zwei Übernachtungen nach Beleg- und Rechnungseinreichung für zwei Übernachtungen in Höhe von bis zu 250 Euro erstattet. (Dies gilt nicht für AutorInnen aus Berlin.)
Die ausgewählten Texte werden als Anthologie veröffentlicht, die zum Wettbewerbsfinale im November erscheint.
Nicht für das Finale ausgewählte TeilnehmerInnen werden nicht gesondert informiert.

2. Runde: Öffentliches Finale
Das Finale wird in Form einer öffentlichen Lesung am Wochenende vom 6. bis 8. November 2020 in Berlin ausgetragen. Jede/r FinalistIn hat genau 15 Minuten Lesezeit zur Verfügung, um den Text vorzustellen und die Jury, bestehend aus drei AutorInnen, und das Publikum zu überzeugen.
Die Jury ermittelt drei GewinnerInnen und vergibt Preise in Gesamthöhe von 7.500 EUR. Mindestens ein Preis wird für Lyrik vergeben. Über die Aufteilung der Gewinnsumme entscheidet die Jury. Zusätzlich vergibt die taz-Publikumsjury einen Publikumspreis, der in einem Abdruck des Gewinnertextes in der Tageszeitung besteht. Das Deutschlandradio Kultur produziert des Weiteren ein Feature über den Wettbewerb.

Darüber hinaus werden alle FinalistInnen des open mike zu einem Workshop im Februar 2021 eingeladen, bei dem sie die Möglichkeit haben, in konzentrierter Atmosphäre mit erfahrenen AutorInnen und LektorInnen an ihren Texten zu arbeiten und sich mit wichtigen Aspekten des Literaturbetriebs wie des eigenen Schreibens bekannt zu machen.

Weitere Bedingungen

Die TeilnehmerInnen des open mike stimmen mit der Einsendung ihrer Texte für den Fall der Auswahl für das Finale Folgendem zu:
– der Veröffentlichung der eingesandten Texte in der Wettbewerbs-Anthologie. Die Rechte am Text verbleiben bei der/dem AutorIn, dürfen aber bis zum Finale im November nicht anderweitig veröffentlicht werden.
– der Veröffentlichung der Namen und Biografien der FinalistInnen
– ggf. der Veröffentlichung des Textes während oder nach dem Wettbewerb durch das Haus für Poesie in eigenen Publikationen und auf den eigenen Internetseiten
– dem Ton- und Bildmitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnitts durch das Haus für Poesie und die Medien
– der Veröffentlichung von Bild- und Tonaufnahmen, die im Rahmen des Wettbewerbs und damit zusammenhängenden Veranstaltungen entstehen, durch das Haus für Poesie und die Medien zu Zwecken der Berichterstattung über und PR- und Öffentlichkeitsarbeit für den open mike
– die eingeräumten Rechte gelten zeitlich unbegrenzt, sowohl für die vollständige als auch teilweise Veröffentlichung des Textes
– die/der AutorIn bestätigt mit der Einreichung, dass der Text von ihr/ihm stammt

Neben den Ausschreibebedingungen gelten die Statuten des open mike.

Einreichungen unter dem Kennwort „open mike“ bis zum 13.07.2020 an:
Haus für Poesie
Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei)
10435 Berlin

Der open mike im Netz
www.openmikederblog.de
www.facebook.com/openmikeberlin

Kontakt
Saskia Warzecha
openmike@haus-fuer-poesie.org

Der open mike ist eine Veranstaltung des Hauses für Poesie mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Kommunikationsaufbau sowie den Verlagen Bastei Lübbe, Berlin Verlag, Blessing Verlag, btb, Verlagsgruppe Droemer Knaur, Edition Korrespondenzen, Verlag Kiepenheuer & Witsch, KOOKbooks, Luchterhand, Matthes & Seitz Berlin, Penguin Verlag, Piper, poetenladen, Rowohlt, S. Fischer Verlage, secession, Ullstein Buchverlage, Verlagshaus Berlin, Voland & Quist, Wallstein Verlag, Verlag das Wunderhorn sowie dem Buchhandelsunternehmen Thalia Mayersche und in Kooperation mit dem Heimathafen Neukölln und dem Allitera Verlag.

Quelle: https://www.haus-fuer-poesie.org/de/open-mike/28/ausschreibung/

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Schreiben mit zwei T – Teil 7

Letzte Woche im Livechat hat Tania Witte einen Einblick gegeben in ihre Arbeit als Teil von Ella Blix und auch erzählt, was Corona für Autorinnen und Autoren bedeutet. Heute hat sie wieder einen Schreibtipp für uns, verbunden mit einer Aufgabe.

Viel Spaß beim Zuschauen und Zuhören, aber vor allem viel Schreibfreude wünschen wir!

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